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Cushing-Syndrom beim Hund

THZ Tierheilkundezentrum Nehls · Ratgeber Hund

Cushing-Syndrom beim Hund – wenn Cortisol das Steuer übernimmt

Was Halter oft als „Alterserscheinung" abtun, ist häufig eine hormonelle Erkrankung mit Konsequenzen – früh erkennen, klar handeln, geduldig begleiten.

Direkte Antwort: Was ist das Cushing-Syndrom beim Hund?

Beim Cushing-Syndrom (Hyperadrenokortizismus) produziert der Hundekörper dauerhaft zu viel des Stresshormons Cortisol. Die Folge ist ein Bild, das viele Halter zunächst nicht ernst nehmen: Der Hund trinkt sehr viel, pinkelt häufiger und in größeren Mengen, frisst auffällig viel, der Bauch wird rund, der Rücken kahl, die Muskeln schwinden. Was viele Halter zuerst denken: „Er wird älter, da ist das normal." Was wir aus 26 Jahren Praxis sehen: Es ist fast nie normal. Cushing wird häufig erst nach Monaten oder Jahren erkannt – obwohl die Frühzeichen klar sind. Die Erkrankung ist in den meisten Fällen nicht heilbar, aber gut behandelbar. Tierärztliche Diagnostik und Therapie sind die Basis; wir begleiten parallel über Fütterung, Leber und Darm.

Dieser Artikel ist Teil unseres Clusters „Stoffwechsel und Hormone beim Hund". Den Gesamtüberblick finden Sie im Ratgeber Stoffwechsel und Hormone beim Hund.

Kurz zusammengefasst
  • Cushing-Syndrom beim Hund: chronisch erhöhter Cortisolspiegel mit weitreichenden Folgen für Stoffwechsel, Haut, Muskeln und Organe.
  • Drei Formen: hypophysär (PDH, 80–85 % der Fälle), adrenal (10–15 %)[1] und iatrogen (durch Cortison-Therapie).
  • Frühzeichen: deutlich vermehrtes Trinken und Wasserlassen, gesteigerter Appetit, Hängebauch, symmetrischer Haarausfall.
  • Diagnostik: tierärztlich über Blutuntersuchung und spezifische Suppressions- oder Stimulationstests.
  • Standardtherapie bei der hypophysären Form: Trilostan – meist lebenslang, mit regelmäßiger Verlaufskontrolle.
  • Unsere Begleitung: Fütterung, Leber und Darm – immer parallel zur Therapie und in Abstimmung mit dem behandelnden Tierarzt.
Womit begleiten? Erst die Lage, dann das Mittel

Wenn die Diagnose steht und Ihr Hund tierärztlich eingestellt ist. Dann geht es um die Fütterungsbegleitung des Stoffwechsels, parallel zur Therapie und mit dem Tierarzt abgestimmt: Nehls Cush Kräuter Hund & Katze. Starten Sie mit 250 g und sehen Sie, ob Ihr Hund die Mischung im Futter annimmt. Je nach Größe ein bis sechs Teelöffel täglich, mindestens sechs Wochen am Stück. Frisst Ihr Hund keine Kräuter im Napf, gibt es die flüssige Variante Nehls easy tasty Cush Hund.

Wenn der Verdacht im Raum steht, die Werte aber kein klares Bild geben. Ein einzelner Cortisol-Wert sagt wenig aus, die Diagnostik bleibt beim Tierarzt. Was Sie in der Zwischenzeit an Fütterung und Alltag ändern können, klären wir im kostenlosen Erstgespräch – telefonisch unter 05642 988 8826. Wer tiefer einsteigen will, nimmt die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" als Ausgangspunkt für einen Begleitplan. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)

Wenn zusätzlich die Leberwerte auffällig sind. Dann fangen wir beim Darm an: VetLine Entero Clean Liquid zusammen mit Entero Clean Basic, sechs Wochen. Welche Regeln wir dabei einhalten, steht weiter unten ↓.

Alle genannten Produkte sind Ergänzungsfuttermittel und ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung. Nichts davon gehört an die Stelle der Medikamente, die Ihr Tierarzt verordnet hat.

Was beim Cushing-Syndrom wirklich passiert

Cortisol ist eines der wichtigsten Hormone, die der Hundekörper produziert. Es kommt aus den Nebennierenrinden – kleinen, hutförmigen Organen auf jeder Niere. Cortisol mobilisiert Energie, dämpft Entzündungen, hält den Blutdruck im Lot, hilft dem Körper, mit Stress umzugehen. Kurz: in Maßen ein lebenswichtiges Hormon.

Das Problem entsteht, wenn aus dem „Maß" ein Dauerzustand wird. Beim Cushing-Syndrom zirkuliert dauerhaft zu viel Cortisol im Blut. Was kurzfristig sinnvoll ist – Energie mobilisieren, Wasser einlagern, Entzündungen dämpfen – wird langfristig zerstörerisch. Muskeln werden abgebaut, die Haut wird dünn, die Wundheilung verschlechtert sich, die Infektanfälligkeit steigt, die Insulinwirkung nimmt ab. Im Verlauf können Diabetes, schwere Hautinfektionen, Bluthochdruck und Pankreatitis dazukommen.

Drei Wege führen zum Bild:

  • Hypophysär (PDH – Pituitary Dependent Hyperadrenocorticism): Der häufigste Fall (80–85 %)[1]. Ein meist gutartiger Mikrotumor der Hirnanhangdrüse produziert zu viel ACTH – das Hormon, das die Nebennieren zur Cortisol-Produktion anregt. Beide Nebennieren werden überstimuliert und produzieren zu viel.
  • Adrenal (AT – Adrenal Tumor): 10–15 % der Fälle[1]. Ein Tumor an einer Nebenniere produziert eigenständig Cortisol – unabhängig von der Hypophyse. Diese Tumoren können gut- oder bösartig sein.
  • Iatrogen: Durch langfristige Cortison-Behandlung (zum Beispiel bei Allergien, Autoimmunerkrankungen). Hier ist die Ursache äußerlich – das Bild aber ähnlich.

Die Unterscheidung ist therapeutisch wichtig: Eine PDH wird mit Trilostan behandelt. Ein einseitiger Nebennierentumor kann operativ entfernt werden, wenn der Hund operationsfähig ist. Ein iatrogenes Cushing wird durch schrittweises Absetzen des Cortisons gemildert.

Wer ist besonders betroffen?

Grundsätzlich kann jeder Hund betroffen sein. Am häufigsten trifft es Hunde im mittleren und höheren Alter. Die hypophysäre Form wird vor allem bei kleinen Rassen beschrieben, die adrenale Form häufiger bei größeren Hunden[1]. Als Rassen mit Disposition werden Pudel, Dackel, Boxer, Boston Terrier, Yorkshire Terrier, Beagle, Deutscher Schäferhund und Labrador Retriever genannt. Hündinnen und Rüden sind etwa gleich häufig betroffen.

Frühzeichen – worauf Halter achten sollten

Die klassischen Zeichen (kommen schleichend)

  • Vermehrtes Trinken (Polydipsie) – der Wassernapf wird häufiger nachgefüllt, der Hund säuft beim Spaziergang aus jeder Pfütze
  • Vermehrtes Wasserlassen (Polyurie) – größere Mengen, häufiger, manchmal nachts „muss raus", manche werden unsauber in der Wohnung
  • Gesteigerter Appetit (Polyphagie) – „mein Hund frisst plötzlich alles, sogar Sachen, die er sonst nicht mochte"
  • Stammfettleibigkeit – ein typischer Hängebauch, während die Beine schlanker werden
  • Muskelschwäche – der Hund kommt schwerer hoch, mag keine Treppen mehr, sieht müde aus
  • Hauterscheinungen – dünner werdende Haut, schlechte Wundheilung, vermehrt sichtbare Blutgefäße, hyperpigmentierte Stellen, Mitesser am Bauch
  • Symmetrischer Haarausfall – meist an den Flanken, ohne Juckreiz, das Fell wirkt stumpf
  • Häufiges Hecheln, auch in Ruhe – ein oft übersehenes Zeichen
  • Wiederkehrende Hautinfektionen, Harnwegsinfektionen
Was Halter typischerweise zuerst bemerken

In der Beratungspraxis hören wir fast immer dieselben zwei Sätze als erstes:

„Er trinkt so unglaublich viel in letzter Zeit." Und: „Er hat solchen Hunger, das ist nicht mehr normal."

Wer einen sonst gesunden mittelalten oder älteren Hund hat und diese beiden Veränderungen über mehr als zwei bis drei Wochen beobachtet, sollte den Verdacht auf Cushing tierärztlich abklären lassen. Ein Blutbild und gezielte Tests bringen Klarheit. Polyurie/Polydipsie können viele Ursachen haben – Cushing, Diabetes, Nierenerkrankungen, Lebererkrankungen –, deshalb gehört das in eine geordnete Diagnostik, nicht in den Hausgebrauch.

Diagnostik – wie der Tierarzt zum Ergebnis kommt

Cushing-Diagnostik ist anspruchsvoll, weil ein einzelner Cortisol-Wert wenig aussagt – Cortisol schwankt im Tagesverlauf und reagiert auf Stress (auch ein Tierarztbesuch zählt). Was Sinn macht:

Basisuntersuchung

Blutbild, Organwerte, Urinuntersuchung. Auffällig bei Cushing oft: erhöhte alkalische Phosphatase, erhöhte Leberwerte, oft mildes Stress-Leukogramm. Im Urin niedrige Dichte, manchmal Proteinurie, gelegentlich Glucose.

Spezifische Tests

  • Niedrig-dosierter Dexamethason-Suppressionstest (LDDS): Wegen seiner hohen Empfindlichkeit der Screening-Test der ersten Wahl[1]. Mehrere Blutentnahmen über acht Stunden.
  • ACTH-Stimulationstest: Weniger empfindlich als der LDDS[1]; häufig bei iatrogenem Cushing oder zur Therapiekontrolle eingesetzt.
  • Urin-Cortisol-Kreatinin-Verhältnis: Screening – ein normales Ergebnis schließt Cushing nahezu aus, ein erhöhtes muss weiter abgeklärt werden.
  • Hochauflösender Bauchultraschall: Beurteilung der Nebennieren – Größe, Symmetrie, Strukturveränderungen, Tumorhinweise.

Differenzierung PDH vs. AT

Wenn Cushing bestätigt ist, ist die Unterscheidung zwischen hypophysärer und adrenaler Form wichtig. Dafür dient meist eine Kombination aus Ultraschall (zur Beurteilung der Nebennieren) und gegebenenfalls speziellen Suppressionstests oder MRT der Hypophyse.

Die schulmedizinische Therapie – was Standard ist

Trilostan

Das heute am häufigsten eingesetzte Medikament bei PDH. Trilostan hemmt die Cortisol-Synthese in den Nebennieren. Der Tierarzt legt die Dosierung individuell fest und passt sie über regelmäßige Kontrolltests an (meist ACTH-Stimulationstest oder Pre-Pill-Cortisol). Wichtig: Cushing ist mit Trilostan stabilisiert, geheilt ist es damit nicht. Die Therapie läuft meist lebenslang. Regelmäßige Verlaufskontrollen sind nicht optional.

Operative Entfernung bei adrenalen Tumoren

Bei einem einseitigen Nebennierentumor und einem operationsfähigen Hund ist die chirurgische Entfernung eine sinnvolle Option. Sie ist anspruchsvoll und gehört in eine erfahrene Klinik, kann den Hund aber von der Erkrankung befreien.

Iatrogenes Cushing

Wenn eine Cortison-Behandlung der Auslöser ist, reduziert der Tierarzt das Cortison schrittweise – nie abrupt absetzen, denn die eigene Nebennierenfunktion ist meist unterdrückt und muss sich erholen.

Der Nehls-Ansatz – Begleitung, nicht Ersatz

Eines vorweg, und das sagen wir bewusst deutlich: Cushing wird nicht naturheilkundlich behandelt – Cushing wird tierärztlich behandelt. Wer einem Hund mit nachgewiesenem Cushing-Syndrom Kräuter statt Trilostan gibt, riskiert eine ernste Erkrankung. Was wir machen, ist Begleitung über Fütterung, Leber und Darm – immer parallel zur tierärztlichen Therapie und in Absprache mit dem behandelnden Tierarzt.

Säule 1: Die Leber im Blick

Der dauerhaft erhöhte Cortisol-Spiegel geht an der Leber nicht vorbei: Die Leberwerte sind bei Cushing-Hunden fast immer auffällig. Deshalb schauen wir bei der Fütterung zuerst auf die Leber. In unseren Rezepturen arbeiten wir mit Pflanzen aus der traditionellen Tierernährung: Mariendistelfrüchten (nussig-mild), Löwenzahnblättern (herb-bitter), Brennnesselblättern (grasig-kräftig) und Birkenblättern (frisch-herb). Mehr zur Leber im Ratgeber Lebererkrankungen beim Hund.

Säule 2: Stoffwechsel und Darm

Bei chronischen Stoffwechselerkrankungen denken wir das ganze System mit: erst der Darm, dann Leber und Niere. Wie wir das beim Cushing-Hund mit der VetLine umsetzen, steht im Abschnitt zur VetLine ↓.

Säule 3: Fütterung anpassen

  • Hochwertige, gut verdauliche Eiweißquellen – nicht eiweißarm, sondern eiweißgut
  • Mehrere kleine Mahlzeiten am Tag
  • Hochwertige Fette in moderater Menge – fettreich füttern wir Cushing-Hunde wegen des erhöhten Pankreatitis-Risikos nie
  • Keine industriellen Lockstoffe, keine Zucker- oder Stärke-Bomben
  • Bei vermehrtem Trinken: jederzeit frisches Wasser, mehrere Wasserstellen

Säule 4: Bewegung, aber dosiert

Muskelschwäche und Erschöpfung gehören zum Bild. Bewegung tut diesen Hunden gut – aber dosiert. Kürzere, häufigere Spaziergänge statt eines großen Marsches. Schwimmen, wo verträglich. Keine Überlastung.

Säule 5: Individuelle Konstitutionsbegleitung

Was bei dem einen Cushing-Hund wichtig ist, ist beim nächsten nebensächlich. Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" gibt uns einen Blick auf Mineralstoffhaushalt, Verträglichkeiten und Belastungsfelder. Für uns ist sie ein Werkzeug, keine Wahrheit – und die Grundlage für eine Mischung aus unserer individuellen Kräutermanufaktur für Hunde. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)

Kräuter für den Napf

Nehls Cush Kräuter Hund & Katze

Kräutermischung aus Mönchspfeffer, Brennnesselblättern, Mariendistelfrüchten, Löwenzahnblättern und Birkenblättern, ohne synthetische Zusätze. Je nach Größe ein bis sechs Teelöffel täglich unters Futter, mindestens sechs Wochen am Stück.

Wann dieses? Wenn die Diagnose steht, Ihr Hund tierärztlich eingestellt ist und Sie die Fütterung abgestimmt ergänzen wollen. Zum Einstieg 250 g. Bei trächtigen und säugenden Hündinnen vorher mit dem Tierarzt sprechen.

→ Nehls Cush Kräuter Hund & Katze ansehen
Die flüssige Variante

Nehls easy tasty Cush Hund

Flüssig auf Basis von Wasser, Rote-Beete-Saft, Sanddornsaft und Urmeersalz mit fünf pflanzlichen Aromastoffen. Zweimal täglich je nach Gewicht 2 bis 5 ml, mindestens sechs Wochen am Stück, ideal drei Monate.

Wann dieses? Wenn Ihr Hund Kräuter im Napf liegen lässt. Auch hier gilt: mit dem Tierarzt abstimmen, nicht für tragende oder säugende Hündinnen ohne Rücksprache.

→ Nehls easy tasty Cush Hund ansehen

Das VetLine-Phasenkonzept – die strukturierte Begleitung beim Cushing-Hund

Tierärztin Katrin Knecht hat die VetLine-Reihe im THZ eigenständig entwickelt. Beim Cushing-Hund setzen wir sie immer in Absprache mit dem behandelnden Tierarzt ein, weil er die Medikamentendosis im Blick behält.

Phase 1: Darm-Mikrobiom stabilisieren

VetLine Entero Clean Liquid zusammen mit VetLine Entero Clean Basic Hund, sechs Wochen.

Phase 2: Leber und Niere begleiten

VetLine Metabo Rapid Hunde mit Pflanzen aus der traditionellen Pflanzenkunde, die im Zusammenhang mit Leber- und Nierenstoffwechsel beschrieben werden. Kombi-Regel – nicht verhandelbar: Metabo Rapid wird IMMER zusammen mit Entero Clean Basic gegeben. Metabo Rapid bringt im Stoffwechsel etwas in Bewegung, Basic bindet im Darm, was dabei anfällt. Rund zehn Wochen, zweimal täglich.

Begleitend dauerhaft

VetLine Surf and Turf Basic Mineral Sensitive Hund als naturbelassene Mineralbasis – ohne Hefezellwände, mit Korianderpresskuchen. Nicht bei Schilddrüsenproblemen füttern.

Das Nehls-Argument: Cushing beginnt in den meisten Fällen an der Hirnanhangdrüse – das ist tierärztliches Terrain. Was die Cortisol-Überlast danach im Körper auslöst, betrifft das ganze Stoffwechsel-System: Leber, Niere und Darm arbeiten unter Dauerlast. Wenn Darm, Leber oder Niere aus dem Takt sind, ist das aus unserer 26-jährigen Praxis-Erfahrung die Ursache von sehr vielem – deshalb begleiten wir beim Cushing-Hund genau diese Achse.

Verlauf und Lebensqualität – was ist realistisch?

Cushing ist eine chronische Erkrankung. Mit konsequenter Therapie und guter Begleitung können viele Hunde mehrere Jahre stabil leben. Was wir aus der Beratungspraxis kennen: Halter, die rechtzeitig diagnostizieren lassen und konsequent dranbleiben, haben oft Jahre mit einem Hund, der wieder Lebensfreude zeigt – weniger trinkt, ruhiger schläft, mehr Energie hat.

Wichtig zu wissen: Trilostan-Therapie ist keine Einstellungs-und-vergessen-Sache. Regelmäßige tierärztliche Kontrolle, Anpassung der Dosis, Beobachtung möglicher Nebenwirkungen sind Pflicht. Halter, die das verstehen und mitmachen, sind die wichtigsten Verbündeten ihres Hundes.

Womit Ihr Hund beginnt, klären wir im kostenlosen Erstgespräch: Wir gehen Fütterung, Trinkmenge, den Stand beim Tierarzt und die Vorgeschichte mit Ihnen durch. Telefonisch unter 05642 988 8826, Mo–Fr 9–12 und 14–17 Uhr.

Häufige Fragen zum Cushing-Syndrom beim Hund

Wie erkenne ich Cushing beim Hund frühzeitig?
Die typischen Frühzeichen: deutlich vermehrtes Trinken und Wasserlassen, gesteigerter Appetit, Hängebauch trotz schlanker Beine, schwindende Muskeln, schlechte Wundheilung, später dünner werdendes Fell und Haarausfall. Wenn mehrere dieser Zeichen über zwei bis drei Wochen anhalten, bitte tierärztlich abklären lassen.
Welche Tests sichern die Diagnose?
Der niedrig-dosierte Dexamethason-Suppressionstest (LDDS) ist der Screening-Test der ersten Wahl. Der ACTH-Stimulationstest dient meist der Therapiekontrolle. Das Urin-Cortisol-Kreatinin-Verhältnis ist ein Screening: Ein normaler Befund schließt Cushing weitgehend aus, ein erhöhter Wert braucht weitere Abklärung. Ergänzend ist der Bauchultraschall wichtig zur Beurteilung der Nebennieren.
Ist Cushing beim Hund heilbar?
Eine PDH (hypophysäre Form) ist medikamentös gut behandelbar, aber nicht heilbar – die Therapie läuft meist lebenslang. Eine adrenale Form mit operationsfähigem Tumor kann durch chirurgische Entfernung tatsächlich geheilt werden. Iatrogenes Cushing bessert sich beim schrittweisen Absetzen des auslösenden Cortisons.
Welche Rolle spielen Kräuter beim Cushing-Syndrom?
Wir sehen sie als Fütterungsbegleitung, nie als Therapie. Kräuter ergänzen den Napf eines Hundes, dessen Leber bei Cushing fast immer mitbelastet ist – sie ersetzen keine Trilostan-Therapie. Wer einem nachgewiesenen Cushing-Hund nur Kräuter geben würde, riskiert eine ernste, fortschreitende Erkrankung.
Was kostet die Behandlung des Cushing-Syndroms?
Die Behandlung ist nicht günstig – Trilostan ist ein verschreibungspflichtiges Medikament, und die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen kommen hinzu. In den ersten Monaten sind häufigere Kontrollen nötig, später in größeren Abständen, die Ihr Tierarzt festlegt. Konkrete Beträge nennt Ihnen Ihre Tierarztpraxis.
Wie lange leben Hunde mit Cushing?
Unter Behandlung erreichen viele Cushing-Hunde mehrere Jahre stabile Lebensqualität – mit großer individueller Schwankungsbreite. Form der Erkrankung, Alter und Begleiterkrankungen spielen hinein. Hunde, die früh diagnostiziert und konsequent therapiert werden, schneiden besser ab. Eine Einschätzung für Ihren Hund kann nur der behandelnde Tierarzt geben.

Cushing-Hund – wie passt die Begleitung individuell?

Manche Halter rufen bei uns an und sagen mit halbem Lachen: „An so Hokuspokus glaube ich eigentlich nicht, aber ich weiß nicht mehr weiter." Wir nehmen das nicht persönlich – im Gegenteil. Jeder Cushing-Hund hat eine eigene Geschichte. Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" macht individuelle Belastungsfelder sichtbar – Mineralstoffhaushalt, Verträglichkeiten – und ist die Grundlage für den Begleitplan, den Tatjana Siebert und unser Team mit Ihnen für genau diesen Hund aufstellen, abgestimmt mit dem behandelnden Tierarzt. Für uns ist sie ein Werkzeug, keine Wahrheit. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)

Lieber zuerst reden? Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir gemeinsam, wo wir bei Ihrem Hund anfangen – telefonisch unter 05642 988 8826.

Zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" →
Quellen
  1. Van Vertloo, L. (2024): Cushing Syndrome (Hyperadrenocorticism) in Animals. Merck Veterinary Manual. merckvetmanual.com
Fachliche Einordnung
Dieser Ratgeber entstand im Tierheilkundezentrum Nehls aus der täglichen Praxisarbeit – auf Grundlage von über 26 Jahren Begleitung von Hunden – und wurde durch unser Beratungsteam mit unserer Tierheilpraktikerin Tatjana Siebert (VDT) redaktionell aufbereitet.

Im THZ Tierheilkundezentrum Nehls arbeiten wir Hand in Hand für das Wohl der Tiere: Während diese Veröffentlichungen auf der naturheilkundlichen Praxis unserer Tierheilpraktikerinnen beruhen, bringt Tierärztin Katrin Knecht (seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig) ihre tiermedizinische Expertise vor allem im Hintergrund ein. Ihr Schwerpunkt liegt in der Entwicklung unserer Rezepturen – insbesondere der VetLine und von Nehls tasty Pan Balance, die sie eigenständig entwickelt hat – sowie im internen Fachkonsil bei schwierigen Fragestellungen.

Zur Person:
Tatjana Siebert – Geprüfte Tierheilpraktikerin (VDT), zertif. Ernährungsberaterin für Tiere (Paracelsus/TÜV). Kundenberatung und Haaranalyse-Auswertung bei THZ.
Katrin Knecht – Tierärztin, seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig. Entwicklung der VetLine und der flüssigen THZ-Rezepturen, internes Fachkonsil.
Grundlage sind über 26 Jahre praktische Begleitung von Hunden in der Naturheilkunde.
Stand: 3. Oktober 2026. Die Inhalte ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung.
Wenn Sie reden wollen
Unser Beratungsteam mit Lara, Sabrina, Sina, Vanessa und Tatjana (Geprüfte Tierheilpraktikerin VDT & zertifizierte Ernährungsberaterin für Tiere Paracelsus/TÜV) ist da, wenn Ihr Hund die Diagnose Cushing hat und Sie wissen wollen, was Sie neben der tierärztlichen Therapie über Fütterung und Stoffwechsel tun können. Wir sagen ehrlich, wann wir begleiten können und wann es der Tierarzt sein muss.
Auch wenn Sie skeptisch sind zur Naturheilkunde oder zur Bioresonanz – rufen Sie an: 05642 988 8826. Wir nehmen das nicht persönlich, im Gegenteil.