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Chronische Bronchitis bei der Katze

THZ Tierheilkundezentrum Nehls · Ratgeber Katze

Chronische Bronchitis bei der Katze – wenn der Husten bleibt

Für Halter, deren Katze seit Monaten hustet, vielleicht schon mehrere Antibiotika hinter sich hat – und die wissen wollen, was dahintersteckt.

Direkte Antwort: Was ist chronische Bronchitis bei der Katze?

Chronische Bronchitis ist eine dauerhafte, nicht-infektiöse Entzündung der Bronchien mit anhaltendem Husten. Heilbar ist sie nicht. Die meisten Katzen lassen sich aber gut einstellen und brauchen dafür eine dauerhafte Therapie[2].

Vielleicht hat es mit einer Erkältung angefangen, vielleicht mit einem Katzenschnupfen, der nie ganz weg war. Vielleicht hustet sie schon so lange, dass Sie sich gar nicht mehr erinnern, wann es anfing. Zwei Antibiotika, vielleicht drei, vielleicht Cortison. Und beim Tierarzt fällt jetzt der Satz: „Ich glaube, das ist eine chronische Bronchitis geworden." An diesem Punkt kommen viele Halter zu uns – meistens mit der Frage, ob das jetzt für immer so bleibt. Unsere Antwort: Die Erkrankung bleibt. Wie gut Ihre Katze damit lebt, hängt am ganzen System, an mehr als den Bronchien.

Dieser Artikel ist Teil unseres Clusters „Atemwege bei der Katze". Den Gesamtüberblick finden Sie im Ratgeber Atemwege bei der Katze. Die akute Infektion und die allergische Form stehen in Katzenschnupfen und Felines Asthma.

Kurz zusammengefasst
  • Chronische Bronchitis bei der Katze ist eine dauerhafte, nicht-infektiöse Entzündung der Bronchien. Asthma steht für eine Verengung, die sich wieder löst; bei der Bronchitis bleibt der Husten[1].
  • Typisches Kennzeichen: chronischer, oft feuchter Husten mit zähem Schleim.
  • Häufige Vorgeschichte: ein Katzenschnupfen, der nicht ausheilt, Passivrauch, Umweltreize.
  • Der häufigste Fehler aus unserer Sicht: den Husten einfach dämpfen. Husten ist ein Reinigungsprozess – ohne ihn bleibt der Schleim in den Bronchien hängen.
  • Was wir in 26 Jahren sehen: Bei chronischer Bronchitis sind oft Niere, Leber und Darm mit aus dem Takt. Wer nur die Bronchien anschaut, übersieht die Hälfte.
Womit begleiten? Erst die Lage, dann das Mittel

Wenn die Diagnose steht und Ihre Katze beim Tierarzt in Behandlung ist. Dann begleiten wir über die Fütterung an zwei Stellen: Nehls flüssig Bronchien & Atemwege Katze und Nehls flüssig Darmsan Katze. Starten Sie jeweils mit der 10-ml-Probemenge. Je nach Gewicht zweimal täglich 6 bis 14 Tropfen unters Futter, mindestens sechs Wochen am Stück.

Wenn Ihre Katze älter ist, Blutwerte auffällig waren oder der Husten seit Monaten läuft. Dann gehört Nehls flüssig Leber & Nieren Katze von Anfang an dazu – chronische Atemwegsbilder und Nierenthemen sehen wir bei Katzen auffällig oft gemeinsam. Bei fettempfindlichen Katzen mit 10 ml einschleichen und vorher mit dem Tierarzt sprechen.

Wenn der Husten bleibt und niemand weiß, warum. Dann klären wir im kostenlosen Erstgespräch, was schon untersucht wurde und was noch fehlt – telefonisch unter 05642 988 8826. Wer tiefer einsteigen will, nimmt die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" als Ausgangspunkt für einen Begleitplan. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)

Alle genannten Produkte sind Ergänzungsfuttermittel und ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung. Bei Atemnot oder Maulatmung gilt: sofort Tierarzt, dann alles andere.

Was chronische Bronchitis ist – und warum sie weder Schnupfen noch Asthma ist

Wenn Halter zu uns kommen, sind die Begriffe oft durcheinander. „Hat sie jetzt Asthma oder Bronchitis?" Wir erklären das in der Beratung meistens so: Es sind drei verschiedene Bilder, die ineinander übergehen können.

Katzenschnupfen ist eine Infektion – akut, durch Viren und Bakterien ausgelöst. Die Abwehr braucht hier Rückhalt. Felines Asthma ist eine allergische Reaktion mit einer Verengung, die sich wieder löst. Das Immunsystem braucht hier Regulation. Chronische Bronchitis ist eine dauerhafte Entzündung anderer Art; in der Fachliteratur gelten Asthma und chronische Bronchitis als entgegengesetzte Enden eines Spektrums[1]. Sie entsteht oft als Folge der beiden anderen, manchmal eigenständig durch lange einwirkende Reize aus der Umwelt.

Was die chronische Bronchitis für Halter ausmacht: Der Husten bleibt. Die Bronchialwände sind verändert, und das bildet sich nicht einfach zurück. Deshalb sprechen wir von einer chronischen Erkrankung, die wir langfristig begleiten.

Was wir aus 26 Jahren Praxis sehen: Viele Katzen mit chronischer Bronchitis hatten ursprünglich einen Katzenschnupfen, der nicht ganz ausgeheilt ist. Andere kommen aus belasteten Umgebungen – Raucherhaushalte, feuchte Wohnungen, schimmelbelastete Räume. Bei wieder anderen liegt ein nie erkannter Lungenwurm-Befall zugrunde. Die Geschichte hinter dem Husten ist fast immer eine längere.

Husten ist nicht gleich Husten – und warum das wichtig ist

Ein Punkt, der uns in der Beratung wichtig ist: Husten ist die Lösung des Körpers für ein Problem. Der Körper hustet, um die Atemwege von Sekret und Reizstoffen zu befreien. Wer den Husten nur dämpft, ohne das Problem dahinter anzugehen, sorgt dafür, dass der Schleim in den Bronchien hängen bleibt. Ob ein Hustenmittel sinnvoll ist, entscheidet der Tierarzt.

Halter beschreiben uns am Telefon sehr unterschiedliche Hustenbilder. Manche sagen „sie hustet trocken, fast bellend". Andere „es klingt feucht, manchmal kommt Schleim". Für den Tierarzt ist diese Beschreibung wertvoll:

  • Feuchter Husten – mit zähem Schleim. Der typische Husten der chronischen Bronchitis. Klingt oft schlimmer, als er ist.
  • Trockener Husten – ohne Sekret. Klingt vermeintlich harmloser, gehört aber genauso abgeklärt.
  • Anfallsartiger Husten – in Episoden, dazwischen frei. Das klassische Asthma-Bild.
  • Krampfhafter Husten – anhaltend, die Katze kann sich nicht erholen. Notfall, schnell zum Tierarzt.

Wir sehen es anders als der Reflex „Husten weg, gut ist's": Uns geht es darum, dass die Katze abhusten kann.

Wie chronische Bronchitis entsteht – die schleichende Verschleppung

Wir beschreiben Haltern den Weg so, wie wir ihn in der Praxis immer wieder sehen. Er beginnt klein:

Entzündung der kleinen Bronchien. Oft die „erste Atemwegssache". Wird häufig übersehen, weil die Zeichen mild sind.

Bronchitis. Der Husten wird deutlicher, manchmal ist Schleim sichtbar.

Luftröhre mit betroffen. Der Husten wird rauer.

Lungengewebe mit betroffen. Jetzt wird es ernst.

Überblähte Lunge als Spätfolge. Die Lunge verliert Elastizität, das Herz wird mitbelastet.

Was wir Haltern in der Beratung sagen: Dieser Weg ist nicht zwangsläufig. Er droht, wenn ein Atemwegsproblem verschleppt wird. Wer früh abklären lässt und dranbleibt, hat die besseren Karten. Wer zu lange wartet, weil „die Katze halt manchmal hustet", riskiert die nächste Stufe.

Cortison bei chronischer Bronchitis – was wir am Telefon hören

Cortison kann bei einem akuten Schub Leben retten. Bei chronischer Bronchitis hören wir aber regelmäßig: Es half am Anfang gut, dann immer kürzer. Das ist die Situation, in der Halter verzweifelt anrufen. Aus unserer Erfahrung lohnt es sich, früh mit dem Tierarzt über die Inhalation zu sprechen: Sie erspart einen Teil der Nebenwirkungen einer Dauergabe[2].

Symptome – und warum Niere und Herz oft mit dabei sind

  • Chronischer, oft feuchter Husten – seit Wochen, manchmal Monaten
  • Schleim beim Husten
  • Verstärkte, manchmal pfeifende Atemgeräusche
  • Erschwertes Ausatmen in fortgeschrittenen Fällen
  • Weniger Belastbarkeit, Rückzug, weniger Spielfreude
  • Schübe nach Stress, kalter Luft oder Reizstoffen

Was Halter oft nicht sehen: Die chronische Bronchitis steht selten allein. Was wir aus 26 Jahren Praxis erleben: Bei vielen dieser Katzen laufen parallel andere Themen mit. Niereninsuffizienz. Herz-Kreislauf-Belastung. Verdauungsthemen.

Das Herz wird bei Katzen im Atemwegskontext oft spät bedacht, weil Katzen mit Herzschwäche meistens nicht husten (anders als Hunde) – sie zeigen Atemnot. Und eine Niereninsuffizienz belastet Herz und Kreislauf und damit indirekt die Atmung. Wer nur die Bronchien anschaut, übersieht oft die Hälfte der Geschichte.

Sofort zum Tierarzt
  • Akute Atemnot, Maulatmung, weit aufgerissenes Maul
  • Blau- oder Grauverfärbung der Zunge oder Schleimhäute
  • Krampfhafter Husten, der nicht abklingt
  • Plötzliche Verschlechterung des Allgemeinbefindens
  • Apathie, Katze frisst 24 Stunden nicht (Fettleber-Gefahr)
  • Blut im Husten-Sekret

Bei akuter Atemnot ist die tierärztliche Notfallversorgung Lebensretter. Naturheilkunde kommt nach der Stabilisierung.

Diagnose – warum die Abklärung bei chronischem Husten so wichtig ist

„Sie hustet halt, da gibt's nichts zu diagnostizieren" – diesen Satz hören wir am Telefon manchmal, und er ist ein Trugschluss. Hinter chronischem Husten können sehr unterschiedliche Erkrankungen stecken:

  • Lungenwurm (Aelurostrongylus abstrusus) – Husten wie bei Asthma und Bronchitis. Der Nachweis läuft über das Baermann-Verfahren mit drei Kotproben von drei aufeinanderfolgenden Tagen[3]; bei starkem Verdacht ist eine Entwurmung angezeigt[1]. Besonders bei Freigängern unbedingt ausschließen.
  • Herzerkrankung – selten mit Husten, eher mit Atemnot. Herzultraschall zur Abklärung.
  • Niereninsuffizienz mit Folgen für Herz und Atmung – wird im Atemwegskontext oft übersehen. Die Blutuntersuchung entscheidet.
  • Mykoplasmen-Infektion – kann bronchitisähnliche Bilder erzeugen.
  • Lungentumore und Metastasen – seltener, bei älteren Katzen aber auf der Liste.
  • Fremdkörper in den Atemwegen – gelegentlich Grashalme, vor allem bei Freigängern.
  • Brustfellentzündung – mit Atemnot und Husten.

Der Tierarzt arbeitet mit Krankheitsgeschichte, Untersuchung, Röntgen der Lunge, Blut- und Kotuntersuchung und – wo möglich – einer Bronchialspülung.

Tierärztliche Behandlung

Die Behandlung stützt sich auf Cortison gegen die Entzündung und Bronchienerweiterer, je nach Bedarf ergänzt. Wie beim felinen Asthma hat sich die Inhalation über eine Vorschaltkammer mit Maske durchgesetzt: Der Wirkstoff wird dabei kaum vom Körper aufgenommen, während Tabletten über lange Zeit unter anderem Diabetes begünstigen können[1].

Bei akuten Verschlechterungen kommen Antibiotika dazu, wenn der Tierarzt eine bakterielle Infektion vermutet. Was bei der chronischen Bronchitis bleibt: Die Behandlung bremst den Verlauf, sie beendet ihn nicht. Die meisten Katzen brauchen eine Dauertherapie[2].

Der Nehls-Ansatz – den ganzen Organismus anschauen

Hier kommt unser zentraler Punkt: Wir schauen bei chronischer Bronchitis auf die ganze Katze. Die Bronchien begleiten wir – und sehen uns die Achsen an, die fast immer mit dabei sind.

Was wir aus 26 Jahren Praxis sehen: Bei chronischer Bronchitis ist die Mehrachsen-Belastung typisch. Darm, Leber, Niere, Abwehr – fast nie ist nur die Bronchie betroffen.

Womit wir arbeiten – drei Achsen

Wenn ein Halter anruft mit „mein Tierarzt sagt, jetzt ist es eine chronische Bronchitis geworden, was kann ich noch machen?", erklären wir die Begleitung an mehreren Stellen. Tierärztin Katrin Knecht hat die flüssigen Katzen-Rezepturen für solche Mehrachsen-Situationen entwickelt.

Die Atemwege

Nehls flüssig Bronchien & Atemwege Katze – auf Basis von Weizenkeim- und Nachtkerzenöl mit fünf pflanzlichen Aromastoffen. Geschmacksneutral, kommt unters Futter.

Der Darm

Nehls flüssig Darmsan Katze – Tropfen mit vier Tinkturen als Aromastoffe. Ein großer Teil der Immunzellen sitzt im Darm. Ein dauergereiztes Darmmilieu passt schlecht zu einer Katze mit chronischer Entzündung.

Leber und Niere

Nehls flüssig Leber & Nieren Katze – das ist der Punkt, der bei der reinen Bronchien-Sicht meistens vergessen wird. Nierenthemen und chronische Atemwegsthemen sehen wir häufig zusammen. Lunas Geschichte weiter unten ist so ein Fall.

Für alle drei gilt: je nach Gewicht zweimal täglich 6 bis 14 Tropfen, mindestens sechs Wochen am Stück, ideal drei Monate. In den Tropfen stecken Tinkturen wie Salbei und Thymian als Aromastoffe – bewusst niedrig dosiert und auf die Katze abgestimmt. Das ist etwas anderes als ein konzentriertes ätherisches Öl in der Raumluft.

Was wir individuell anschauen

Bei chronischer Bronchitis ist das Bild individueller als bei Katzenschnupfen oder Asthma. Nach einem Infekt kann Nehls flüssig Abwehr & Immunsystem Katze dazukommen. Es enthält Echinacea und gehört deshalb nie in den Napf einer Katze mit allergischem Anteil – dort gehen wir vor wie beim Asthma. Die genaue Mischung kommt aus der Beratung, auf Wunsch aus unserer individuellen Kräutermanufaktur.

Für Katzen giftig – bitte nicht verwenden

Teebaumöl, Knoblauch, Wermut und konzentrierte ätherische Öle sind für Katzen giftig. Das gilt auch für Erkältungs-Hausmittel, für Öle im Inhalator und für Produkte, die für Hunde oder Pferde gedacht sind. Geben Sie Ihrer Katze nur, was ausdrücklich für Katzen ausgewiesen ist.

Das Nehls-Argument: Wir sehen es seit 26 Jahren – chronische Bronchitis bei der Katze ist fast nie isoliert. Wenn Darm, Leber oder Niere aus dem Takt sind, ist das aus unserer Erfahrung die Ursache von sehr vielem, was sich am Ende als chronischer Husten zeigt.

Wie lange dauert es – die Realität einer chronischen Erkrankung

Eine ehrliche Antwort, die wir jedem Halter geben: Chronische Bronchitis ist nicht heilbar. Sie ist da, sie wird bleiben. Unser Ziel in der Begleitung ist eine stabile Katze mit mehr Lebensqualität. Versprechen können wir das nicht; ob Medikamente angepasst werden, entscheidet der Tierarzt.

Wir reden dabei von Monaten. Lunas Geschichte weiter unten ist ein besonders guter Verlauf und kein Standardfall.

Was zum Aufgeben verleitet: dass die chronische Bronchitis nie ganz verschwindet. Wer das annimmt und auf Stabilität statt auf Heilung schaut, kommt mit der Erkrankung besser zurecht.

Womit Ihre Katze beginnt, klären wir im kostenlosen Erstgespräch: Wir gehen Hustenbild, Haushalt, Futter und den Stand beim Tierarzt mit Ihnen durch. Telefonisch unter 05642 988 8826, Mo–Fr 9–12 und 14–17 Uhr.

Häufige Fragen zur chronischen Bronchitis bei der Katze

Was ist der Unterschied zwischen chronischer Bronchitis und felinem Asthma?
Asthma steht für eine allergische Entzündung mit einer Verengung der Atemwege, die sich wieder löst. Die chronische Bronchitis ist mit einer anderen Form der Entzündung verbunden; beide gelten als entgegengesetzte Enden eines Spektrums. Für Halter: Asthma kommt eher in Anfällen, die Bronchitis eher als dauerhafter, feuchter Husten. In der Praxis gehen beide ineinander über.
Ist chronische Bronchitis bei der Katze heilbar?
Nein. Die meisten Katzen lassen sich aber gut einstellen und brauchen dafür eine dauerhafte Therapie. Unser Ziel in der Begleitung ist eine stabile Katze. Die Erkrankung verschwindet nicht – sie muss aber auch nicht das ganze Leben bestimmen.
Warum sollte ich den Husten meiner Katze nicht unterdrücken lassen?
Weil Husten ein Reinigungsprozess ist. Der Körper hustet, um zähen Schleim und Reizstoffe aus den Bronchien zu befördern. Wird der Husten nur gedämpft, bleibt das Sekret in den Bronchien hängen. Ob ein Hustenmittel sinnvoll ist, entscheidet der Tierarzt – fragen Sie ihn danach.
Mein Tierarzt verschreibt seit Monaten Cortison-Tabletten – ist das richtig?
Cortison bei chronischer Bronchitis ist eine etablierte Behandlung. Tabletten über lange Zeit haben aber Nebenwirkungen, zu denen auch Diabetes zählt. Bei der Inhalation wird der Wirkstoff kaum vom Körper aufgenommen. Sprechen Sie das mit Ihrem Tierarzt durch – ein Umstieg ist nicht für jede Katze einfach.
Warum spielen Niere und Herz bei chronischen Atemwegsthemen eine Rolle?
Aus 26 Jahren Praxis sehen wir, dass chronische Atemwegsbilder bei Katzen sehr oft mit Nieren- oder Herz-Themen kombiniert sind. Eine Niereninsuffizienz belastet Herz und Kreislauf und damit indirekt die Atmung. Eine Blutuntersuchung gehört deshalb zur Abklärung dazu.
Was kann ich im Haushalt tun, um die Bronchien zu entlasten?
Die ersten Hebel aus unserer Beratungserfahrung: nicht in Räumen rauchen, in denen die Katze lebt. Staubarme, parfümfreie Streu verwenden. Lufterfrischer, Reinigungssprays und Haarsprays meiden. Schimmel und Feuchtigkeit beseitigen. Bei trockener Heizungsluft im Winter einen Luftbefeuchter mit klarem Wasser aufstellen. Stress vermeiden.

Geschichten aus der Praxis – Lunas Geschichte

Wichtig zu wissen

Erfahrungen einzelner Katzen sind individuell und nicht übertragbar. Blutwerte beurteilt der Tierarzt, Medikamente setzt nur er ab oder um.

Katze Luna – chronischer Husten und beginnende Niereninsuffizienz

„Alles begann mit einer Routine-Blutuntersuchung meiner Katze Luna, 9 Jahre. Die Diagnose angehende Niereninsuffizienz warf mich mal wieder aus der Bahn." Die Vorgeschichte der Halterin war schwer – zwei Katzen hatte sie schon an Niereninsuffizienz und Diabetes verloren. Bei Luna kam noch etwas anderes dazu: „Sie hatte zudem auch ständig komische Hustenanfälle. Anfangs beschränkten sich diese Anfälle auf 2-3 Mal im Jahr, doch dieses Jahr war es besonders schlimm. Die Abstände wurden kürzer und es war jetzt fast drei Mal die Woche."

Die Internetrecherche führte zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse". (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.) Im Bericht heißt es: „Massive Störungen im Bereich der oberen und unteren Atemwege unter anderem durch Futtermittelallergene, Pollen, Milben, Futtermilben. Auch bestätigten sich die Nierenprobleme sowie ein etwas geschwächtes Immunsystem und Zahnprobleme."

Die individuelle Empfehlung war entsprechend breit angelegt: Nehls Katzennassfutter, die Rezepturen für Bronchien und Atemwege, für Abwehr und Immunsystem sowie für Leber und Nieren, ergänzt durch individuelle Vet-Komplexe aus der Haaranalyse. Die Rückmeldung nach mehreren Monaten: „Luna hat seitdem nicht einen einzigen Hustenanfall mehr gehabt und auch ein weiteres Blutbild hat gezeigt, dass ihre Nierenwerte wieder top in Ordnung sind."

Frau Kayser mit Katze Luna aus Dülmen, dokumentiert in der THZ-Beratungspraxis

Wenn der Husten bleibt – und Sie wissen wollen, was dahintersteckt

Manche Halter rufen bei uns an und sagen mit halbem Lachen: „An so Hokuspokus glaube ich eigentlich nicht, aber wenn die Bronchitis seit Monaten nicht weggeht, probier ich mal etwas anderes." Wir nehmen das nicht persönlich – im Gegenteil. Gerade bei chronischen Bildern gibt uns die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" Hinweise darauf, was neben dem Husten noch mitläuft. Sie ist die Grundlage für den Begleitplan, den Tatjana Siebert und unser Team mit Ihnen für genau diese Katze aufstellen. Für uns ist sie ein Werkzeug, keine Wahrheit. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)

Lieber zuerst reden? Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir gemeinsam, wo wir bei Ihrer Katze anfangen – telefonisch unter 05642 988 8826.

Zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" →
Quellen
  1. Today's Veterinary Practice (2014): Treatment of Feline Lower Airway Disease. Ausgabe März/April 2014. todaysveterinarypractice.com
  2. International Cat Care (2025): Asthma and chronic bronchitis in cats. icatcare.org
  3. Conboy, G.: Metastrongyloid lungworms. Canadian Parasitology Expert Panel, University of Saskatchewan, abgerufen am 3. Oktober 2026. research-groups.usask.ca
Fachliche Einordnung
Dieser Ratgeber entstand im Tierheilkundezentrum Nehls aus der täglichen Praxisarbeit – auf Grundlage von über 26 Jahren Begleitung von Katzen – und wurde durch unser Beratungsteam mit unserer Tierheilpraktikerin Tatjana Siebert (VDT) redaktionell aufbereitet.

Im THZ Tierheilkundezentrum Nehls arbeiten wir Hand in Hand für das Wohl der Tiere: Während diese Veröffentlichungen auf der naturheilkundlichen Praxis unserer Tierheilpraktikerinnen beruhen, bringt Tierärztin Katrin Knecht (seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig) ihre tiermedizinische Expertise vor allem im Hintergrund ein. Ihr Schwerpunkt liegt in der Entwicklung unserer Rezepturen – insbesondere der flüssigen Katzen-Rezepturen, die sie eigenständig entwickelt hat – sowie im internen Fachkonsil bei schwierigen Fragestellungen.

Zur Person:
Tatjana Siebert – Geprüfte Tierheilpraktikerin (VDT), zertif. Ernährungsberaterin für Tiere (Paracelsus/TÜV). Kundenberatung und Haaranalyse-Auswertung bei THZ.
Katrin Knecht – Tierärztin, seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig. Entwicklung der VetLine und der flüssigen THZ-Rezepturen, internes Fachkonsil.
Grundlage sind über 26 Jahre praktische Begleitung von Katzen in der Naturheilkunde.
Stand: 3. Oktober 2026. Die Inhalte ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung.
Wenn Sie reden wollen
Unser Beratungsteam mit Lara, Sabrina, Sina, Vanessa und Tatjana (Geprüfte Tierheilpraktikerin VDT & zertifizierte Ernährungsberaterin für Tiere Paracelsus/TÜV) ist da, wenn Ihre Katze seit Monaten hustet und Sie nicht mehr wissen, wie es weitergeht. Wir sagen ehrlich, wann wir begleiten können und wann es der Tierarzt sein muss.
Auch wenn Sie skeptisch sind zur Naturheilkunde oder zur Bioresonanz – rufen Sie an: 05642 988 8826. Wir nehmen das nicht persönlich, im Gegenteil.