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Leber, Niere & Blase bei der Katze

THZ Tierheilkundezentrum Nehls · Ratgeber Katze

Leber, Niere & Blase bei der Katze

Das Ausscheidungssystem der Katze ganzheitlich begleiten – warum die drei Organe zusammen arbeiten und was sie braucht, um es lange zu können.

Direkte Antwort: Warum gehören Leber, Niere und Blase bei der Katze zusammen?

Das Blutbild Ihrer Katze zeigt erhöhte Nierenwerte, oder sie war zum dritten Mal wegen der Blase beim Tierarzt – und jedes Mal ging es nur um dieses eine Organ. Leber, Niere und Blase bilden aber eine Kette: Die Leber bereitet Stoffwechselprodukte und Medikamentenrückstände auf, die Nieren scheiden sie über den Urin aus, die Blase speichert und entlässt ihn.

Die THZ-Sicht: Gerät ein Organ aus dem Gleichgewicht, leiden die anderen aus unserer Erfahrung als THP mit. Wir begleiten deshalb alle drei zusammen – über Fütterung, Trinkmenge und Alltag, immer neben der tierärztlichen Kontrolle.

Kurz zusammengefasst
  • Leber, Niere und Blase arbeiten in einer Kette: Die Leber bereitet auf, die Niere scheidet aus, die Blase entlässt.
  • Katzen zeigen Probleme dieser Organe lange nicht. Das Kreatinin im Blut steigt erst, wenn fast 75 % der Nierenfunktion verloren sind.[1]
  • Bis zu 40 % der Katzen über zehn Jahren und 80 % der Katzen über 15 Jahren haben eine chronische Nierenerkrankung (CNE).[1]
  • Eine übergewichtige Katze, die plötzlich nicht mehr frisst, ist ein Notfall: Es droht eine Fettleber (hepatische Lipidose).
  • Blasen- und Harnwegserkrankungen (FLUTD, Struvit, Calciumoxalat) treffen oft schon junge Katzen.
  • Blutkontrollen ab dem 7. Lebensjahr sind der verlässlichste Weg, früh etwas zu sehen. Unsere Begleitung setzt bei Fütterung und Alltag an.
Womit begleiten? Erst die Lage, dann das Mittel

Wenn Ihre Katze älter als sieben ist oder das Routine-Blutbild erste Auffälligkeiten zeigt. Dann geht es um die Fütterungsbegleitung von Leber und Nieren, parallel zur tierärztlichen Kontrolle: Nehls flüssig Leber & Nieren Katze. Starten Sie mit der 10-ml-Probemenge und schleichen Sie ein, je nach Gewicht zweimal täglich 6 bis 14 Tropfen. Empfohlen sind mindestens sechs Wochen am Stück, ideal drei Monate.

Wenn die Diagnose steht und die tierärztliche Behandlung läuft. Dann braucht Ihre Katze einen Plan, der zu ihr passt. Wo wir anfangen, klären wir im kostenlosen Erstgespräch – telefonisch unter 05642 988 8826. Wer tiefer einsteigen will, nimmt die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" als Ausgangspunkt für einen Begleitplan – ein Werkzeug, keine Wahrheit. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)

Wenn der Tierarzt die Blase schon mehrfach behandelt hat. Dann schauen wir zuerst auf Nassfutter, Trinkmenge und Stress. Zur Fütterungsbegleitung gibt es Nehls flüssig Harn & Blase Katze, ebenfalls mit 10-ml-Probemenge, mindestens sechs Wochen am Stück, ideal drei Monate. Die Rezeptur enthält Echinacea: Bei Katzen mit Allergie oder felinem Asthma setzen wir sie nicht ein.

Wenn mehrere Organe betroffen sind oder es immer wiederkommt. Dann fangen wir beim Darm an, mit Nehls flüssig Darmsan Katze. In welcher Reihenfolge es weitergeht, steht weiter unten ↓.

Alle genannten Produkte sind Ergänzungsfuttermittel und ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung. Frisst Ihre Katze seit 24 Stunden nicht oder kann ein Kater keinen Urin absetzen, gilt: sofort Tierarzt, dann alles andere.

Für Katzen giftig – bitte nicht verwenden

Teebaumöl, Knoblauch, Wermut und konzentrierte ätherische Öle sind für Katzen giftig. Das gilt auch für Hausmittel und für Produkte, die für Hunde oder Pferde gedacht sind. Geben Sie Ihrer Katze nur, was ausdrücklich für Katzen ausgewiesen ist.

Das Ausscheidungssystem der Katze – drei Organe, eine Kette

Wer einmal verstanden hat, wie eng Leber, Niere und Blase bei der Katze zusammenhängen, betrachtet jede einzelne Diagnose anders. Jede Katze, die mit erhöhten Leberwerten in der Praxis sitzt, hat im Hintergrund auch eine Niere, die mehr Arbeit machen muss. Jede Katze mit Struvitsteinen hat eine Vorgeschichte, die vor der Blase beginnt. Vielleicht kennen Sie das: erst die Blase, ein Jahr später die Nierenwerte.

Die Leber – das zentrale Stoffwechselorgan

Die Leber ist das größte Stoffwechselorgan der Katze: Sie verarbeitet die Nährstoffe aus dem Darm, bildet Eiweiße und speichert Vitamine und Spurenelemente.

Gleichzeitig ist sie eines der am stärksten beanspruchten und am häufigsten unterschätzten Organe. Katzen sind Meister darin, sich nichts anmerken zu lassen. Erhöhte Leberwerte fallen oft zufällig bei Routineuntersuchungen auf – zu einem Zeitpunkt, an dem die Belastung schon länger besteht. Mehr dazu: Lebergesundheit bei der Katze.

Die Nieren – das Filter- und Ausscheidungsorgan

Die Nieren filtern rund um die Uhr das Blut und scheiden harnpflichtige Stoffe wie Harnstoff und Kreatinin über den Urin aus. Sie regulieren den Elektrolyt- und Wasserhaushalt, produzieren Hormone zur Blutbildung (Erythropoetin) und zur Blutdruckregulation.

Die Nieren haben eine erhebliche Reservekapazität. Das ist lebensrettend, aber auch das Problem: Solange die Reserve reicht, fällt nichts auf. Das Kreatinin im Blut steigt erst, wenn fast 75 % der Nierenfunktion verloren sind.[1] Mehr dazu: Niereninsuffizienz bei der Katze.

Die Blase und Harnwege – das Endstück der Kette

Was am Ende der Kette schiefgeht – Struvitsteine, Calciumoxalatkristalle, Blasenentzündung, FLUTD – hat aus unserer Sicht oft Wurzeln weiter oben: in der Fütterung, in zu wenig Wasser und konzentriertem Urin, in einem Stoffwechsel, der entgleist ist. Mehr dazu: Harnwege & Blase bei der Katze.

Warum jedes Organ allein zu kurz greift

Bei erhöhten Leberwerten gibt es ein Futter für die Leber, bei erhöhten Nierenwerten eines für die Niere, bei Struvitsteinen eines für die Blase. Diese Diäten haben ihren Platz: Die Nierendiät ist bei der chronischen Nierenerkrankung eine belegte Maßnahme, und ob Ihre Katze sie braucht, entscheidet der Tierarzt.[1] Was uns dabei fehlt, ist der Blick auf die Kette.

Drei Beispiele aus unserer täglichen Beratungspraxis:

  • Eine Katze mit chronischer Leberbelastung gibt mehr Arbeit an die Nieren weiter.
  • Eine Katze mit beginnender Nierenerkrankung kann den Urin nicht mehr konzentrieren. Sie trinkt mehr und setzt mehr Urin ab – oft das Erste, was Ihnen an der Katzentoilette auffällt.[1]
  • Eine Katze mit ständigen Blasenentzündungen bekommt häufig Antibiotika, und jedes Medikament läuft durch die Leber.

Aus über 26 Jahren Praxis im Tierheilkundezentrum Nehls wissen wir: Wer eine Katze nachhaltig begleiten will, muss alle drei Organe zusammen denken. Das ist die Grundlage der Nehls-Linie für die Katze – von den flüssigen Rezepturen auf Ölbasis über die Kräutermischungen bis zum Nassfutter ohne synthetische Zusätze.

Warnsignale, die auf eine Belastung von Leber, Niere oder Blase hindeuten
  • Vermehrtes Trinken und häufigeres Urinieren – oft das früheste Zeichen einer Nierenbelastung
  • Häufiges Urinieren in kleinen Mengen, Schmerzlaute beim Urinieren – Hinweis auf Blasen- oder Harnwegsproblem
  • Blut im Urin, Urinieren außerhalb der Katzentoilette
  • Plötzliche Appetitlosigkeit – bei übergewichtigen Katzen ein Notfall (Fettleber-Risiko)
  • Gelbfärbung von Augen, Schleimhäuten oder Haut (Ikterus) – sofort tierärztlich abklären
  • Starker Mundgeruch nach Urin (Urämie) – fortgeschrittene Nierenbelastung
  • Schleichender Gewichtsverlust ohne erkennbare Ursache
  • Apathie, Rückzug, Verhaltensänderungen – gerade bei älteren Katzen ernstnehmen

Mehrere dieser Zeichen zusammen gehören zum Tierarzt: großes Blutbild, Urinanalyse und bei Bedarf Ultraschall.

Was diese drei Organe aus unserer Erfahrung als THP belastet
  • Fütterung – synthetische Zusätze, schlechte Proteinquellen, zu viele Kohlenhydrate
  • Trockenfutter als Hauptkost – wenig Wasser im Napf, konzentrierter Urin
  • Medikamente – Antibiotika, Kortison und Schmerzmittel laufen durch die Leber. Sie sind oft nötig; die Leber verdient danach Aufmerksamkeit
  • Übergewicht – Risiko für Fettleber, Diabetes und Blasenprobleme
  • Fasten und abrupte Futterwechsel – bei Katzen nie. Übergewichtige Katzen nehmen langsam ab, 2 bis 5 Prozent pro Monat
  • Stress – Auslöser oder Verstärker bei FLUTD und idiopathischer Zystitis
  • Alter – ab 7 Jahren steigt das Risiko, ab 10 Jahren gehört die Kontrolle fest in den Kalender

Die wichtigsten Erkrankungen im Überblick

An der Leber

Die hepatische Lipidose (Fettleber) ist die akut lebensbedrohlichste Lebererkrankung der Katze und tritt vor allem bei übergewichtigen Katzen auf, die plötzlich nicht mehr fressen. Daneben gibt es chronische Hepatitis, Cholangitis (Gallengangsentzündung – bei Katzen häufiger als beim Hund) und seltener Leberamyloidose. Ausführlich im Ratgeber Lebergesundheit.

An der Niere

Die chronische Nierenerkrankung (CNE) ist die Erkrankung der älteren Katze. Sie verläuft jahrelang still – Symptome treten erst auf, wenn der größere Teil der Nierenfunktion bereits verloren ist. Die International Renal Interest Society (IRIS) teilt sie in Stadien ein.[2] Mehr dazu im Ratgeber Niereninsuffizienz.

An den Harnwegen

FLUTD (Feline Lower Urinary Tract Disease) ist ein Sammelbegriff für verschiedene Erkrankungen der unteren Harnwege. Dazu gehören Struvitsteine (Magnesium-Ammonium-Phosphat), Calciumoxalatsteine, idiopathische Zystitis (FIC) und bakterielle Harnwegsinfektionen. Bei Katern ist eine Harnröhrenverstopfung ein Notfall. Vertieft im Ratgeber Harnwege & Blase.

Frühdiagnose – die wichtigste Maßnahme

Da Erkrankungen von Leber, Niere und Blase bei Katzen lange ohne Symptome verlaufen, sind regelmäßige Blutkontrollen der verlässlichste Weg zur Früherkennung. Wir empfehlen ab 7 Jahren ein jährliches großes Blutbild mit Leber- und Nierenwerten plus Urinuntersuchung, ab 10 Jahren halbjährlich. Das kostet Geld und Ihre Katze Nerven, wir wissen das. Es ist trotzdem die Untersuchung, die am meisten Zeit verschafft.

SDMA: der Frühmarker für die Niere

SDMA (symmetrisches Dimethylarginin) steigt schon, wenn etwa 40 % der Nierenfunktion verloren sind, das Kreatinin erst bei fast 75 %.[1] Die IRIS empfiehlt, beide Werte gemeinsam zu beurteilen.[2] Nicht jede Praxis bestimmt SDMA standardmäßig. Fragen Sie danach.

Naturheilkundliche Begleitung – ein Konzept für alle drei Organe

Was Naturheilkunde leisten kann: Sie begleitet die drei Organe als System und achtet auf eine Fütterung, die alle drei im Blick hat. Sie fangen dabei mit dem an, was Sie heute ändern können: Nassfutter, Wasserstellen, Ruhe an der Katzentoilette.

In unseren Rezepturen arbeiten wir mit Pflanzen aus der traditionellen Pflanzenkunde, zum Beispiel mit Mariendistelfrüchten (nussig-mild), Brennnesselblättern (grasig-kräftig) und Löwenzahnblättern (herb-bitter). Mehr zu den einzelnen Pflanzen finden Sie in unserem Kräuter- und Pflanzenkunde-Lexikon.

Wichtig: Naturheilkunde ist Begleitung, kein Ersatz

Bei akuten Erkrankungen – akute Hepatitis, Niereninsuffizienz IRIS 3/4, Harnröhrenverschluss, Fettleber – ist die tierärztliche Behandlung der einzige Weg, die akute Lage zu stabilisieren. Unsere Begleitung kommt dazu, wenn die Katze stabil ist.

Unsere Produkte zur Begleitung im Stoffwechselalltag

Nehls flüssig Leber & Nieren Katze

Flüssig auf Basis von Weizenkeim- und Nachtkerzenöl mit Tinkturen aus Löwenzahn, Mariendistel, Ginkgo, Goldrute und Bohnenkraut. Zweimal täglich einige Tropfen ins Futter. Bei fettempfindlichen Katzen mit der 10-ml-Probemenge einschleichen und vorher tierärztlich rücksprechen.

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Nehls Leber & Nieren Fit für Hunde und Katzen

Trockene Mischung aus sechs Kräutern. Katzen bekommen einen Teelöffel täglich, trocken unters Futter oder als Tee aufgegossen und zehn Minuten gezogen. Empfohlen sind mindestens acht Wochen am Stück.

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Nehls flüssig Harn & Blase Katze

Flüssig auf Basis von Weizenkeim- und Nachtkerzenöl mit sieben Kräutertinkturen, zur Ergänzung der täglichen Ration. Enthält Echinacea – nicht für Katzen mit Allergie oder felinem Asthma. Tagesmenge nicht erhöhen.

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Das Knecht-Phasenkonzept für die Katze – die strukturierte Begleitung

Über die klassische Begleitung hinaus bietet sich bei chronischen Belastungen des Ausscheidungssystems eine systematische Begleitung mit den flüssigen Katzen-Rezepturen an. Tierärztin Katrin Knecht hat diese Reihe im THZ eigenständig entwickelt – mit dem Fokus, der bei der Katze entscheidet: Darm-Leber-Niere als ein zusammengehöriges Stoffwechsel-System verstehen.

Phase 1: Darm-Mikrobiom stabilisieren

Nehls flüssig Darmsan Katze – eine flüssige Rezeptur mit Pflanzen aus der traditionellen Pflanzenkunde, die im Zusammenhang mit dem Verdauungstrakt der Katze beschrieben werden. Bei der Katze ist diese Phase besonders wichtig: Ein gestörter Darm belastet Leber und Niere über Stoffwechselprodukte, die das System nicht vollständig verarbeiten kann. Empfohlen sind mindestens sechs Wochen am Stück, ideal drei Monate. Es dauert.

Phase 2: Leber und Niere begleiten – die zentrale Phase

Nehls flüssig Leber & Nieren Katze – eine flüssige Rezeptur mit Pflanzen aus der traditionellen Pflanzenkunde, die im Zusammenhang mit Leber- und Nierenstoffwechsel der Katze beschrieben werden.

Das Nehls-Argument: Die Katze ist in ihrer Stoffwechsel-Architektur sensibler als der Hund. Niere, Leber und Darm arbeiten als ein System – wer das Bild lokal anfasst, ohne die Achse mitzudenken, kämpft oft mit Rückschlägen. Wenn Darm, Leber oder Niere bei der Katze aus dem Takt sind, ist das die Ursache von sehr vielem, was sich später lokal als eigenes Krankheitsbild zeigt – Niereninsuffizienz, Lebererkrankung, FIC, FLUTD sind aus unserer Erfahrung verschiedene Bilder einer gemeinsamen Achse.

Womit Ihre Katze beginnt, klären wir im kostenlosen Erstgespräch: Wir gehen Fütterung, Befunde aus der Tierarztpraxis und Vorgeschichte mit Ihnen durch. Telefonisch unter 05642 988 8826, Mo–Fr 9–12 und 14–17 Uhr.

Häufige Fragen zum Ausscheidungssystem der Katze

Warum gehören Leber, Niere und Blase bei der Katze zusammen?
Sie bilden eine Kette: Die Leber bereitet Stoffwechselprodukte auf, die Nieren scheiden sie über den Urin aus, die Blase speichert und entlässt ihn. Gerät ein Glied aus dem Takt, bekommen es die anderen zu spüren. Wir begleiten deshalb alle drei zusammen.
Ab welchem Alter sollte ich Blutwerte kontrollieren lassen?
Wir empfehlen ab dem 7. Lebensjahr ein jährliches großes Blutbild inklusive Leber- und Nierenwerten sowie eine Urinuntersuchung. Ab 10 Jahren halbjährlich. Aktiv nach dem SDMA-Wert fragen – er gilt als Frühmarker für die Niere.
Sind Trockenfutter wirklich problematisch für Niere und Blase?
Trockenfutter enthält nur wenig Wasser, Nassfutter besteht zum größten Teil daraus. Katzen stammen von Wüstentieren ab und haben einen geringen Dursttrieb – sie kompensieren die fehlende Feuchtigkeit aus Trockenfutter selten ausreichend über Wasser. Die Folge ist konzentrierter Urin. Wir füttern deshalb Nassfutter als Hauptkost; auch die Tiermedizin empfiehlt bei Nierenerkrankung Nassfutter und mehrere Wasserstellen.
Was ist der Unterschied zwischen Struvit- und Calciumoxalatsteinen?
Struvit (Magnesium-Ammonium-Phosphat) bildet sich bei zu basischem Urin (hoher pH), Calciumoxalat dagegen bei zu saurem Urin. Wer Struvit-präventives Futter füttert, kann unbeabsichtigt das Calciumoxalat-Risiko erhöhen – das ist in der Forschung beschrieben. Genau deshalb ist die analytische Bestimmung des Steins (nicht nur des Aussehens) wichtig – und eine ganzheitliche, nicht nur ansäuernde Fütterungsstrategie.
Ist Niereninsuffizienz heilbar?
Nein, zerstörtes Nierengewebe wächst nicht nach. Früh erkannt, lässt sich die Erkrankung aber über Jahre begleiten: mit tierärztlicher Kontrolle, angepasster Fütterung und einer Katze, die gut frisst und trinkt.
Was kann die Haaranalyse beim ganzen System leisten?
Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" ist für uns der Ausgangspunkt für einen Begleitplan aus Fütterung und Kräutern, abgestimmt auf diese eine Katze. Sie ist ein Werkzeug, keine Wahrheit.
Was tun, wenn meine Katze plötzlich aufhört zu fressen?
Bei einer Katze ist plötzliche Appetitlosigkeit über 24 Stunden ein Notfall – vor allem bei übergewichtigen Tieren droht eine hepatische Lipidose (Fettleber), die akut lebensbedrohlich sein kann. Niemals eine Katze zum Fasten zwingen. Am selben Tag zum Tierarzt, ggf. Sondenernährung. Naturheilkundliche Begleitung erst, wenn die akute Phase stabil ist.

Was eine Familie berichtet: Kater Helmut

Wir erzählen hier einen Fall, den wir gut kennen.

„Unser betagter Kater Helmut war für mehrere Wochen spurlos verschwunden. Die ganze Familie – besonders die Kinder – hatte schon mit ihm abgeschlossen, schweren Herzens dachten wir bereits an eine neue Katze. Doch eines Tages lag Helmut plötzlich wieder vor der Tür – abgemagert, schwach, kaum wiederzuerkennen. Beim Tierarzt kam die niederschmetternde Diagnose: eine schwere Niereninsuffizienz. Helmut wurde an den Tropf gehängt, doch die Prognose war schlecht. In dieser Situation wandten wir uns an das Tierheilkundezentrum Nehls. Die Empfehlungen wurden sofort umgesetzt: Futterergänzungen wurden noch am selben Tag verschickt, parallel begann die Haaranalyse-Auswertung. Auf Grundlage der Analyse wurde die Begleitung gezielt angepasst. Und dann geschah das, was wir heute unser kleines Wunder nennen: Helmut begann wieder zu fressen – langsam, vorsichtig, aber mit Lebenswillen. Schritt für Schritt kam seine Kraft zurück. Auch der Tierarzt war überrascht: ‚Egal, was Sie machen – machen Sie es weiter!' Sechs Wochen später war aus dem schwachen, abgemagerten Kater ein stolzer, lebensfroher Helmut geworden, der wieder selbstbewusst über den Hof spaziert. Die Blutwerte haben sich erholt, der Blick ist wach, das Fell glänzt."

Helmuts Familie über ihren betagten Kater · Niereninsuffizienz

Wichtig zu wissen

Erfahrungen einzelner Katzen sind individuell und nicht übertragbar. Bei jeder Nieren-, Leber- oder Blasenerkrankung gilt: zuerst tierärztlich abklären und behandeln lassen.

Erhöhte Leberwerte, Nierenwerte oder wiederkehrende Blasenprobleme?

Manche Halter rufen bei uns an und sagen mit halbem Lachen: „An so Hokuspokus glaube ich eigentlich nicht, aber ich weiß nicht mehr weiter." Wir nehmen das nicht persönlich – im Gegenteil. Unser Ausgangspunkt ist dann die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse": Tatjana Siebert und unser Team werten sie aus, besprechen das Ergebnis persönlich mit Ihnen und leiten daraus den Begleitplan für die ersten drei Monate ab. Sie ist für uns ein Werkzeug, keine Wahrheit. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)

Lieber zuerst reden? Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir gemeinsam, wo wir bei Ihrer Katze anfangen – telefonisch unter 05642 988 8826.

Zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" →
Quellen
  1. Cornell Feline Health Center, Cornell University College of Veterinary Medicine (2025): Chronic Kidney Disease.
  2. International Renal Interest Society (IRIS), 2026: IRIS Staging of CKD.
Fachliche Einordnung
Dieser Ratgeber entstand im Tierheilkundezentrum Nehls aus der täglichen Praxisarbeit – auf Grundlage von über 26 Jahren Begleitung von Katzen – und wurde durch unser Beratungsteam mit unserer Tierheilpraktikerin Tatjana Siebert (VDT) redaktionell aufbereitet.

Im THZ Tierheilkundezentrum Nehls arbeiten wir Hand in Hand für das Wohl der Tiere: Während diese Veröffentlichungen auf der naturheilkundlichen Praxis unserer Tierheilpraktikerinnen beruhen, bringt Tierärztin Katrin Knecht (seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig) ihre tiermedizinische Expertise vor allem im Hintergrund ein. Ihr Schwerpunkt liegt in der Entwicklung unserer Rezepturen – insbesondere der flüssigen Katzen-Rezepturen, die sie eigenständig entwickelt hat – sowie im internen Fachkonsil bei schwierigen Fragestellungen.

Zur Person:
Tatjana Siebert – Geprüfte Tierheilpraktikerin (VDT), zertif. Ernährungsberaterin für Tiere (Paracelsus/TÜV). Kundenberatung und Haaranalyse-Auswertung bei THZ.
Katrin Knecht – Tierärztin, seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig. Entwicklung der VetLine und der flüssigen THZ-Rezepturen, internes Fachkonsil.
Grundlage sind über 26 Jahre praktische Begleitung von Katzen in der Naturheilkunde.
Stand: 6. Oktober 2026. Die Inhalte ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung.
Wenn Sie reden wollen
Unser Beratungsteam mit Lara, Sabrina, Sina, Vanessa und Tatjana (Geprüfte Tierheilpraktikerin VDT & zertifizierte Ernährungsberaterin für Tiere Paracelsus/TÜV) ist da, wenn Sie nach dem Blutbild oder der Diagnose nicht wissen, wie es weitergeht. Wir sagen ehrlich, wann wir begleiten können und wann es der Tierarzt sein muss.
Auch wenn Sie skeptisch sind zur Naturheilkunde oder zur Bioresonanz – rufen Sie an: 05642 988 8826. Wir nehmen das nicht persönlich, im Gegenteil.