Kostenfreie Erstberatung! Suchen Sie Rat? Wir helfen Ihnen: +49 5642 988 8826

Bauchspeicheldrüsenentzündung beim Hund

THZ Tierheilkundezentrum Nehls · Ratgeber Hund

Bauchspeicheldrüsenentzündung beim Hund

Pankreatitis und Pankreasinsuffizienz – zwei Erkrankungen, die beim Futter Gegensätzliches brauchen, und wie wir danach begleiten

Direkte Antwort: Was tun bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung beim Hund?

Ihr Hund erbricht, frisst nicht und steht mit gesenkter Brust und erhobenem Hinterteil da – oder er frisst wie ein Scheunendrescher und wird trotzdem immer dünner. Im ersten Fall kann eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse dahinterstecken (Pankreatitis), im zweiten eine Pankreasinsuffizienz: Die Drüse bildet zu wenig Verdauungsenzyme. Beides stellt der Tierarzt über einen Bluttest fest.

Die THZ-Sicht: Die akute Entzündung gehört in die Tierarztpraxis, oft in die Klinik. Unsere Begleitung beginnt danach, bei der Fütterung im Alltag. Und dort trennen sich die Wege: Nach einer Pankreatitis wird fettarm gefüttert, bei der Pankreasinsuffizienz gerade nicht.

Magen und Darm beim Hund – alle Themen im Überblick

Dieser Artikel vertieft die Bauchspeicheldrüse. Den Überblick über Erbrechen, Durchfall und Darm gibt unser Hauptratgeber Magen-Darm beim Hund.

Kurz zusammengefasst
  • Die Bauchspeicheldrüse bildet Verdauungsenzyme für den Darm und Hormone wie Insulin für den Blutzucker.
  • Pankreatitis ist die Entzündung. Leichte Verläufe haben eine gute Prognose, schwere eine vorsichtige.[1]
  • Pankreasinsuffizienz (EPI) ist der Enzymmangel. Zeichen treten erst auf, wenn etwa 90 % der Drüsenleistung verloren sind.[2]
  • Füttern nach Pankreatitis: fettarm. Füttern bei EPI: nicht fettarm, dafür Enzyme zu jeder Mahlzeit.[1][2]
Womit begleiten? Erst der Tierarzt, dann der Alltag

Wenn der Tierarzt die Pankreatitis behandelt hat und Ihr Hund wieder stabil frisst. Dann geht es um die Fütterung im Alltag. Dafür gibt es Nehls tasty Pan Balance Hund, ein flüssiges Ergänzungsfuttermittel, entwickelt von Tierärztin Katrin Knecht und Tierheilpraktikerin Siebert. Starten Sie mit der 100-ml-Probe und sehen Sie, ob Ihr Hund es annimmt: je nach Gewicht zweimal täglich 2 bis 5 ml, mindestens sechs Wochen. In der akuten Phase geben Sie nichts dazu, ohne es mit der Praxis abzusprechen.

Wenn Ihr Hund eine Pankreasinsuffizienz hat und Sie mit Enzymen und Futter noch am Einstellen sind. Dann besprechen wir im kostenlosen Erstgespräch, wie die Fütterung dazu passt – oder am Telefon unter 05642 988 8826.

Wenn die Bauchspeicheldrüse immer wieder Thema ist und Sie nicht wissen, wo Sie ansetzen sollen. Dann nehmen Sie die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" als Ausgangspunkt für einen Begleitplan – ein Werkzeug, keine Wahrheit. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)

Alle genannten Produkte sind Ergänzungsfuttermittel und ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung. Erbricht Ihr Hund wiederholt oder hat er Bauchschmerzen, gilt: sofort Tierarzt, dann alles andere.

Was die Bauchspeicheldrüse leistet

Die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) liegt zwischen Magen und Zwölffingerdarm und hat zwei Aufgaben. Der größere Teil bildet den Pankreassaft: Enzyme, die das Futter im Dünndarm in verwertbare Bausteine zerlegen. Ein kleiner Teil, die Langerhans-Inseln, bildet Hormone wie Insulin und Glukagon und steuert damit den Blutzucker.

Deshalb hat eine kranke Bauchspeicheldrüse zwei Gesichter: Fehlen die Enzyme, kommt das Futter unverdaut hinten heraus. Fehlt das Insulin, entgleist der Zucker. Eine chronische Entzündung kann mit der Zeit beides nach sich ziehen.[1] Mehr zum Zucker steht im Ratgeber Diabetes beim Hund.

Pankreatitis: wenn die Drüse sich entzündet

Bei der Pankreatitis werden die Verdauungsenzyme schon in der Drüse aktiv und greifen das eigene Gewebe an. Das kann plötzlich und heftig verlaufen oder schleichend und immer wieder. Sie sehen dann einen Hund, der nicht frisst, erbricht, schlapp ist und Bauchschmerzen hat; manche nehmen die Gebetsstellung ein, Vorderbeine am Boden, Hinterteil hoch. Leichte Verläufe zeigen oft nur Fressunlust, Mattigkeit oder Durchfall.[1]

Was das Risiko erhöht

  • Fressen, was nicht in den Napf gehört – der geplünderte Mülleimer, die Reste vom Grillabend.
  • Stark erhöhte Blutfette.
  • Cushing – die Überfunktion der Nebenniere ist beim Hund ein Risikofaktor. Mehr dazu im Ratgeber Cushing-Syndrom beim Hund.
  • Die Rasse – Zwergschnauzer vor allem, auch Yorkshire Terrier, Cocker Spaniel und Dackel.
  • Bestimmte Medikamente und schwere stumpfe Verletzungen, etwa nach einem Unfall.

Die Liste stammt aus dem Merck Veterinary Manual.[1] Oft bleibt die Ursache trotzdem offen. Das liegt nicht an Ihnen.

Sofort zum Tierarzt
  • wiederholtes Erbrechen, Ihr Hund behält nichts bei sich
  • harter, schmerzhafter Bauch oder Gebetsstellung
  • Schwäche, Teilnahmslosigkeit, kein Trinken
  • Durchfall zusammen mit Erbrechen und Fressunlust

Diagnose und Behandlung beim Tierarzt

Der genaueste Bluttest misst die pankreasspezifische Lipase; die klassische Amylase sagt beim Hund wenig aus. Dazu kommt der Ultraschall. Behandelt wird mit Infusionen, Schmerzmitteln und Mitteln gegen Übelkeit.[1]

Beim Futter hat sich die Lehrmeinung gedreht. Früher hieß es: Hund nüchtern lassen, Drüse schonen. Heute gilt die frühe Fütterung als Schlüssel der Behandlung, und Futterentzug nur noch bei unstillbarem Erbrechen. Empfohlen ist eine fettarme Ration mit weniger als 20 g Fett je 1.000 kcal.[1] Wenn Sie noch den Rat „zwei Tage hungern lassen" im Ohr haben: Fragen Sie Ihre Praxis, wann und womit Sie wieder anfüttern.

Pankreasinsuffizienz: wenn die Enzyme fehlen

Bei der exokrinen Pankreasinsuffizienz (EPI) bildet die Drüse zu wenig Verdauungsenzyme. Beim Deutschen Schäferhund, beim Langhaarcollie und beim Eurasier ist die häufigste Ursache ein Schwund des enzymbildenden Gewebes. Bei allen anderen Rassen steht meist eine chronische Pankreatitis dahinter.[2]

Die Drüse hat enorme Reserven: Zeichen treten erst auf, wenn etwa 90 % der Leistung verloren sind. Dann nimmt der Hund ab, obwohl er Heißhunger hat, und setzt große Mengen hellen, weichen Kot ab. Den Nachweis führt der Tierarzt über einen Blutwert (TLI). Behandelt wird mit Verdauungsenzymen zu jeder Mahlzeit und Vitamin B12.[2]

Der häufigste Fehler aus unserer Sicht: beide Erkrankungen gleich füttern

Nach einer Pankreatitis wird fettarm gefüttert. Bei der Pankreasinsuffizienz rät das Merck Veterinary Manual ausdrücklich davon ab: Fettarmes Futter kann die Fettaufnahme weiter senken und zu einem Mangel an fettlöslichen Vitaminen führen. Empfohlen ist dort ein Futter mit wenig unlöslichen Ballaststoffen.[2] Lassen Sie sich deshalb sagen, welche der beiden Diagnosen Ihr Hund hat, bevor Sie das Futter wechseln.

Eine EPI bildet sich selten zurück, weil das verlorene Gewebe nicht nachwächst. Gut eingestellte Hunde nehmen aber rasch wieder zu, setzen normalen Kot ab und werden so alt wie andere Hunde auch.[2] Seien Sie geduldig, wenn nicht alles sofort klappt. Die richtige Kombination aus Futter, Enzymen und Mahlzeiten zu finden, braucht Zeit und die Zusammenarbeit mit Ihrem Tierarzt. Es dauert.

Wie wir danach begleiten

Ist Ihr Hund aus der Tierarztpraxis zurück, beginnt der Alltag: feste Mahlzeiten, kein Tischrest, kein Mülleimer in Reichweite, ein Futter, das zur Diagnose passt. Dabei helfen wir Ihnen am Telefon. Ein Ergänzungsfuttermittel kommt erst dazu, wenn Ihr Hund stabil frisst.

Aus unserer Praxis – für den Fütterungsalltag

Nehls tasty Pan Balance Hund

Flüssiges Ergänzungsfuttermittel aus Wasser, Rote-Bete-Saft, Sanddornsaft und Urmeersalz mit Tinkturen aus Löwenzahn, Mariendistel, Yucca, Artischocke, Fenchel, Kamille und Melisse. Entwickelt von Tierärztin Katrin Knecht und Tierheilpraktikerin Siebert.

Wann dieses? Für Hunde, deren Verdauung und Stoffwechsel im Fütterungsalltag besonderes Augenmerk bekommen: bis 5 kg zweimal täglich 2 ml, bis 10 kg 3 ml, bis 25 kg 4 ml, darüber 5 ml. Empfohlen sind mindestens sechs Wochen, besser drei Monate; zum Testen gibt es 100 ml. Besteht der Verdacht auf eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, gehört die Abklärung laut Produktseite zuerst in tierärztliche Hand. Ergänzungsfuttermittel für Hunde.

→ Nehls tasty Pan Balance Hund ansehen

Wenn Sie nach der Diagnose vor dem Futterregal stehen und nicht wissen, was jetzt in den Napf darf: Rufen Sie uns an unter 05642 988 8826, Mo–Fr 9–12 und 14–17 Uhr, oder vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch.

Häufige Fragen zur Bauchspeicheldrüse beim Hund

Woran erkenne ich eine Bauchspeicheldrüsenentzündung beim Hund?
An Fressunlust, Erbrechen, Schwäche, Bauchschmerzen und Durchfall. Manche Hunde nehmen die Gebetsstellung ein: Vorderbeine am Boden, Hinterteil hoch. Leichte Verläufe zeigen oft nur Fressunlust oder Mattigkeit. Sicherheit gibt der Bluttest beim Tierarzt.
Was darf ein Hund mit Pankreatitis fressen?
Fettarm. Das Merck Veterinary Manual nennt weniger als 20 g Fett je 1.000 kcal. Wann und womit Ihr Hund wieder anfängt, legt der Tierarzt fest; langes Hungernlassen gilt heute nicht mehr als richtig.
Was ist der Unterschied zwischen Pankreatitis und Pankreasinsuffizienz?
Pankreatitis ist die Entzündung der Drüse, Pankreasinsuffizienz der Mangel an Verdauungsenzymen. Die Insuffizienz kann Folge einer chronischen Entzündung sein. Beim Futter brauchen beide Gegensätzliches: fettarm nach Pankreatitis, nicht fettarm bei Insuffizienz.
Ist eine Pankreasinsuffizienz beim Hund heilbar?
Selten, denn das verlorene Drüsengewebe wächst nicht nach. Mit Enzymen zu jeder Mahlzeit, Vitamin B12 und passendem Futter nehmen die Hunde aber wieder zu und können ein normales Hundeleben führen.
Welche Hunderassen sind besonders betroffen?
Für die Pankreatitis nennt die Fachliteratur vor allem den Zwergschnauzer, außerdem Yorkshire Terrier, Cocker Spaniel und Dackel. Für die Pankreasinsuffizienz sind es Deutscher Schäferhund, Langhaarcollie und Eurasier.

Die Bauchspeicheldrüse kommt nicht zur Ruhe?

Manche Halter rufen bei uns an und sagen mit halbem Lachen: „An so Hokuspokus glaube ich eigentlich nicht, aber ich weiß nicht mehr weiter." Wir nehmen das nicht persönlich – im Gegenteil. Unser Ausgangspunkt ist dann die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse": Tatjana Siebert und unser Team werten sie aus, besprechen das Ergebnis persönlich mit Ihnen und leiten daraus den Begleitplan für die ersten drei Monate ab. Sie ist für uns ein Werkzeug, keine Wahrheit. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)

Zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" →
Quellen
  1. Steiner JM (2025): Pancreatitis in Dogs and Cats. Merck Veterinary Manual.
  2. Steiner JM (2025): Exocrine Pancreatic Insufficiency in Dogs and Cats. Merck Veterinary Manual.
Fachliche Einordnung
Dieser Ratgeber entstand im Tierheilkundezentrum Nehls aus der täglichen Praxisarbeit – auf Grundlage von über 26 Jahren Begleitung von Hunden – und wurde durch unser Beratungsteam mit unserer Tierheilpraktikerin Tatjana Siebert (VDT) redaktionell aufbereitet.

Im THZ Tierheilkundezentrum Nehls arbeiten wir Hand in Hand für das Wohl der Tiere: Während diese Veröffentlichungen auf der naturheilkundlichen Praxis unserer Tierheilpraktikerinnen beruhen, bringt Tierärztin Katrin Knecht (seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig) ihre tiermedizinische Expertise vor allem im Hintergrund ein. Ihr Schwerpunkt liegt in der wissenschaftlichen Mitarbeit an unseren Rezepturen sowie im internen Fachkonsil bei schwierigen Fragestellungen.

Zur Person:
Tatjana Siebert – Geprüfte Tierheilpraktikerin (VDT), zertif. Ernährungsberaterin für Tiere (Paracelsus/TÜV). Kundenberatung und Haaranalyse-Auswertung bei THZ.
Katrin Knecht – Tierärztin, seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig. Wissenschaftliche Mitarbeit an den THZ-Rezepturen, internes Fachkonsil.
Grundlage ist die praktische Begleitung von Hunden mit Verdauungsthemen in der Naturheilkunde.
Stand: 6. Oktober 2026. Die Inhalte ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung.
Wenn Sie reden wollen
Unser Beratungsteam mit Lara, Sabrina, Sina, Vanessa und Tatjana (Geprüfte Tierheilpraktikerin VDT & zertifizierte Ernährungsberaterin für Tiere Paracelsus/TÜV) ist da, wenn Sie nach der Diagnose nicht wissen, was jetzt in den Napf darf – mit Ihren Fragen zu Bauchspeicheldrüse, Fütterung und Verdauung. Wir sagen ehrlich, wann wir begleiten können und wann es der Tierarzt sein muss.
Auch wenn Sie skeptisch sind zur Naturheilkunde oder zur Bioresonanz – rufen Sie an: 05642 988 8826. Wir nehmen das nicht persönlich, im Gegenteil.